Gesamtverkehrskonzept

Gesamtverkehrskonzept (GVK)


Zusammenfassung

Ein hoher Stand der Verkehrssicherheit in der Gemeinde Aeugst am Albis ist dem Gemeinderat ein wichtiges Anliegen. Zwei Berichte, je einer aus Sicht eines Verkehrsexperten und einer aus Sicht der Bevölkerung beleuchten die aktuelle Situation. Nach dem Erscheinen des ersten Berichtes aus Sicht der Bevölkerung hat eine Arbeitsgruppe „GVK Etappe 2“ weitere verkehrstechnische Anliegen diskutiert. Spätestens Ende 2017 wird ein Bericht „GVK Etappe 2“ verfasst und hier publiziert. Falls Sie ein verkehrstechnisches Anliegen haben nehmen Sie am besten Kontakt auf mit dem zuständigen Ressortverantwortlichen, Gemeinderat Bruno Fuchs

 

Ausführliche Darstellung


Gesamtverkehrskonzept (GVK)

Trotz Bevölkerungszunahme und noch stärkerer Verkehrszunahme in den letzten Jahren ist die Verkehrssicherheit in Aeugst nach wie vor gut. Das haben verschiedene Verkehrsexperten übereinstimmend festgestellt. Wie kann sie für alle Verkehrsteilnehmer trotzdem noch verbessert werden? Und welche Bedürfnisse hat die Bevölkerung bezüglich Verkehrssicherheit?  Diese zentralen Fragestellungen stecken hinter dem Wunsch nach einem Gesamtverkehrskonzept, der schon an der Gemeindeversammlung vom 29. März 2010 und in der Zukunftswerkstatt vom Januar 2011 formuliert wurde.

Gesamtverkehrskonzept aus Sicht Verkehrsexperte
Im Februar 2012 erteilte der Gemeinderat dem Büro Visioplan den Auftrag, aus verkehrsplanerischer Sicht ein Gesamtverkehrskonzept zu erarbeiten. Damit soll eine Entscheidungsgrundlage für verkehrs­technische und verkehrsplanerische Fragen geschaffen werden. Dieser Bericht Gesamtkonzept Lebensraum Strasse (GKLS) liegt seit Juni 2012 vor und kann ebenfalls auf der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Der Bericht kommt nach einer Analyse der Aeugster Situation zu folgendem Schluss: „Auf den Gemeindestrassen von Aeugst am Albis konnten einige wenige Sicherheitsdefizite eruiert werden. Diese haben überwiegend mit einer überdimensionierten und einseitig auf den motorisierten Individualverkehr ausgerichtete Gestaltung des Strassenraumes zu tun. Das geringe Unfallgeschehen weist ebenfalls auf ein kleines Potential zur Verbesserung des Sicherheitsniveaus hin.“ [GKLS, Kapitel 3.3 Handlunsgbedarf] 

Um die Verkehrssicherheit und damit die Wohnqualität doch noch zu erhöhen, wird in diesem Bericht von der „Koexistenz der Verkehrsteilnehmer“ ausgegangen: „Im Zentrum soll nicht, wie in den 60er und 70er-jahren praktiziert, der einseitige Ausbau des Strassennetzes zugunsten des motorisierten Individualverkehrs stehen, sondern es soll ein für alle verträgliches miteinander angestrebt werden“ [GLKS, Kapitel 4.2 Ziele] Dieser Ansatz mündet in eine Anzahl von Empfehlungen bezüglich Tempo 30 Zonen und punktuellen Massnahmen. Von Begegnungszonen auf dem Gemeindegebiet und Fussgängerstreifen innerhalb von Tempo 30 Zonen wird abgeraten.


Gesamtverkehrskonzept aus Sicht Bevölkerung

GVK Etappe 1
Eine Arbeitsgruppe „Gesamtverkehrskonzept“ (AG GVK) hat zwischen April 2011 und Mai 2012 Wünsche und Anliegen aus der Bevölkerung aufgenommen. Diese Wünsche und Anliegen betreffen Fussgängerstreifen, Begegnungszonen, Tempo 30 Zonen, allgemeine Verkehrssicherheit, öV sowie Fuss- und Radwege. Sie sind im Bericht Gesamtkonzept Lebensraum Strasse (GKLS) dokumentiert  Mit verschiedenen Experten, u.a. von der Kapo Zürich und der Beratungsstelle für Unfallverhütung, wurden die Wünsche und Anliegen diskutiert. Die Empfehlungen der Experten sind ebenfalls im Bericht GVK 2011 festgehalten, zusammen mit einer Stellungnahme der Kommission.

Die Stellungnahme der Kommission fiel meistens einstimmig oder mit grossem Mehr aus. Zusatz­bemerkungen von Mitgliedern zu den einzelnen Punkten wurden aber ebenfalls dokumentiert und in einem Mitbericht zusammengefasst. 

GVK Etappe 2
Eine Arbeitsgruppe aus Einwohnerinnen und Einwohnern hat in den Jahren 2013 bis 2016 weitere verkehrstechnische Anliegen diskutiert. Der entsprechende Bericht „GVK Etappe 2“ wird bis Mai 2017 hier veröffentlicht.